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(53 Einträge total)

#53   TempelE-Mail26.10.2016 - 09:10
Tempel und Tempelzoll...es ist Ihnen sicherlich klar, das die alten germanen keine Tempel hatten...
Kommentar:
Doch hatten sie. Für die Nordgermanen sehr gut - literarisch und archäologisch - bezeugt, genauso für die Wenden (Wandalen) und in Berlin grub der Archäologie Kiekebusch sogar die Pfostenlöcher eines Tempels aus der Bronzezeit aus.

#52   Snorri05.10.2016 - 22:25
Was ist eigentlich aus Jens Freese geworden ???
Kommentar:
Er ist noch aktiv.

#51   Gerwin von RicklingenE-Mail15.09.2016 - 08:09
Guten Morgen. Kann der Meinung über "Tamfana" nur beipflichten. Das Heiligtum lag aber nicht im Raum Lippe, sondern an der Weser. Heute befindet sich dort das Kloster Bursfelde.
Kommentar:
Das ist interessant, gibt es dazu eine Quelle oder wie kann man das untermauern?

#50   Wilfried UlrichE-MailHomepage29.08.2016 - 17:49
Moin,
Im Artikel "Tonkunst der Germanen" geht einiges mit den Bezeichnungen der Instrumente durcheinander ! Chrotta, Rotta, Lyra, Die abgebildete Cythara Teutonica ist keine Chrotta, sondern eine Lyra oder Leier. Eine Chrotta ist ein Instrument mit einem Steg, der mit einem Fuß auf der Decke und mit dem anderen Fuß durch ein Schalloch hindurch auf dem Boden steht. Eine Rotta oder Rotte ist ein Instrument, bei dem die Saiten parallel zur Decke des dreieckigen Kastens gespannt sind. Bei der Harfe "ziehen" die Saiten an der Decke. Bei Abb. 7 ist die Bezeichnung Chrotta richtig. Um 1750 herum wurde solch ein mittelalterliches Instrument noch in Irland gespielt.
Bei Abb. 5 kann man nicht von einem 8-förmigen Instrument sprechen, sondern von einem tropfenförmigen, mit rundem Kopf. Korpus und Kopf sind verschiedene Teile, die zu bezeichnen sind, auch wenn das Instrument aus einem dicken Brett herausgearbeitet wurde.
Auf Bild 6 sind keine Chrottas zu sehen, sondern Lyras.
Zu diesen alten Instrumenten empfehle ich : Hugo Steger, Die Rotte, Studien zu einem germanischen Musikinstrument im Mittelalter, Erlangen 1961 !
Mit freundlichem Gruß
Wilfried Ulrich
Kommentar:
Sehr geehrter Herr Ulrich,

vielen Dank für Ihren Beitrag, doch Sie irren. Was Sie als "Chrotta" beschreiben, ist eine Streichchrotta mit einseitig durchgehendem Steg, die erst in unserem Jahrhundert von Anthroposophen erfunden wurde. Die alte Chrotta hat 6 Saiten, einen Steg der nur auf der Oberseite steht und gerade ist, d. h. streichen kann man bestenfalls nur die äußeren Saiten. Ich beziehe mich auf die beiden Fundstücke im Berliner Museum sowie die zahllosen mittelalterlichen Abbildungen. Das erwähnte Buch kenne ich und auch dessen Quelle, wo ich schon vor Jahren eine Richtigstellung geschrieben hatte.
Mit Lichtgruß,
Géza v. Nahodyl Neményi

#49   Chris T.E-Mail24.03.2016 - 01:15
Sehr geehter Allsherjargode

ich bin wirkklich tief beeindruck von ihren Äußerungen bezüglich der jüngsten entwicklungen in unserer Gesellschaft. ich bin seid ca. 4 Jahren auf der Suche nach einer Glaubengemeinschaft im Germanischen-kontext und liebäugele schon seid längerem mit der GGG. Die Texte von Fahrenkrog und Co. aus den 20er Jahren sowie die Aufarbeitung dessen welches ihr bewerkstelligt habt eweckt in mir tiefste Anerkennung.

und das SIE! auch jetzt als einer der wenigen Glaubensführer in unserem Land den Anstand beweisen Dinge und Probleme anzusprechen.... Hut ab.

ich werde auch weiterhin ihre Publikationen verfolgen und wer weiss... vielleicht sieht man sich ja mal auf einem Blot.

Heil und Segen auf all euren Wegen.


ps.... der slawen mythos ist ein grandioses Buch. meine eigene Familie stammt zum Teil aus Masuren und meine mir Anvertraute ist Russischstämmig ,trotz alledem bestand für uns nie die frage ob wir Germanen seien oder nicht. danke für die Bestätigung ihrerseids.

#48   KelE-Mail12.03.2016 - 13:00
Sehr geehrter Herr & Allsherjargode Geza,

ich finde es toll, dass Sie versuchen, unsere alten Werte und Religion, wieder Leben zu lassen. Unsere Ahnen und Götter mögen dir beistehen.

Leider gibt es zu viele, die Ihr eigenes Ding machen wollen. Gibt es nicht die Möglichkeit einen "Grundpfeiler" zu setzten? Also eine Art "Grundbaustein", wo sich auch diese sogenannten Neoheiden daran halten können? Ich mein gelesen zu haben, dass es in verschiedenen Regionen zu Abweichungen der Riten kam? Wäre das nicht eine Idee?

Ich finde es einfach nur schade, weil wenn wir uns alle weiter bekriegen, wird das mit dem Heidentum sicher nichts.

Ich danke Ihnen für Ihre Arbeit und machen Sie bitte weiter!

Lieben Gruß
Kel.

Kommentar:
Hallo Kel,

danke für Ihren freundlichen Eintrag. Die "Grundbausteine" gibt es schon, verschiedene Internetforen richten sich danach, aber die Neoheiden lehnen das ab. Ich glaube, das Problem ist, daß dort Heidentum eher eine Modeerscheinung und Show ist, weniger echte Götterverehrung. So muß eben jeder das machen, was er will. Diese Vielfalt schadet uns ja nicht.

Lichtgruß
Geza v. Nemenyi

#47   jens adolfE-Mail09.01.2016 - 09:51
hallo Geza! ich habe diese Mobbing geschichte überflogen und muss dir sagen das ist normal. ich bin ja mit den Schenkern verbunden sage ich mal und da liefen über viele Jahre bis heute änliche Aktionen.. Ich habe das persönlich auch in etwas abgeschwächter Form erlebt. Grundsätzlich aber beharre ich bei allen Sachen um eine sachliche Diskusion und Darlegung des der Hintergründe. Und zumeist verkricht sich die "Ratte" dann sehr schnell wieder. Aber sei es drum.

#46   Tina03.01.2016 - 22:56
Hallo,

vielen Dank für die Bekanntgabe der Termine für die diesjährigen Festtage. Dabei musste ich leider feststellen, dass ein Wichtel wohl mit den Zahlen gespielt hat. Jedenfalls ist mir bisher noch kein 214. November bekannt. Es würde mich jedenfalls sehr freuen, wenn man diesen kleinen Patzer korrigieren könnte.
Des Weiteren wollte ich lediglich noch mitteilen, dass die Neuigkeiten-Seite durchaus mal mehr Neues vertragen könnte. Der dortige Link zur Petition führt zwar zu Selbiger, diese wurde aber bereits beendet.
Ansonsten muss ich sagen, dass mir die Seite ganz gut gefällt, sowohl vom optischen Erscheinungsbild her, als auch von der Informativität.

In diesem Sinne, schöne Grüße aus der Eifel
Tina
Kommentar:
Danke für den Hinweis, der Zahlendreher wurde entfernt. Die Petition ist zwar beendet, ist aber für unsere Argumentation für die Anerkennung des Heidentums noch wichtig, daher erscheint sie dort noch.

Grüße
Geza von Nemenyi

#45   Bruder HarE-Mail06.12.2015 - 06:00
Stetigkeit bringt Früchte, in dem Sinne Alaaf sal Fena

#44   Frank Niederbiermann08.08.2015 - 09:12
"Ich vertrete genau und allein die Überlieferung unserer Ahnen. Wenn Ihnen deren Äußerungen nicht gefallen, dann ist das nicht meine Schuld und Sie sollten sich überlegen, ob Sie beim Heidentum richtig sind. Es ist unser von allen akzeptiertes und gewolltes Konzept, das alte Heidentum ohne Veränderungen heute noch zu praktizieren und zu vertreten."

Interresant wie einfach etliche Fakten und Erkenntnisse unserer historischen & archäologischen Forschung über Bord geworfen werden! Sich hinzustellen und zu behaupten ein exaktes und vorallen nicht durch äußere, geschichtliche Einflüsse verändertes Heidentum zu praktizieren ist ignorant und jeweder Form kapriziös.
Aber Exoten wie ihrer einer brauchen halt eine Platform für ihr inneres Wohlbefinden. Und bevor sie nach Fakten und dergleichen fragen, das Internet und Bücher, aber nicht ihre selbstgedichteten Schundromane, sind ihre Freunde.

Frank Niederbiermann
Kommentar:
Wissenschaftler konzentrieren sich immer auf eine bestimmte Zeitspanne und Region, etwa das Heidentum der Vikinger von 700-1000. Meine Rekonstruktion hingegen bringt alle heidnischen Quellen der gesamten germanischen Region und aller Zeiten (von Tacitus bis zu den Sagas, Von Skandinavien bis zu den Alpengermanen) zusammen, denn es geht um authentische heidnische Rituale und Glaubensvorstellungen, nicht um die Erarbeitung eines bestimmten isolierten Abschnittes. Und "Romane" sind meine Ausarbeitungen sicher nicht.

Geza von Nemenyi

#43   HaukeE-Mail05.08.2015 - 20:54
Sehr geehrter Herr Nemenryi
so viel Schwachsinn über die Slawen / Wenden wie Sie schreiben habe ich noch nicht gelesen. Sie hätten die alten Aufzeichnung mal genau lesen solle. Aber wie sagte schon Lenin," lernen, lernen und nochmals lernen!
Kommentar:
Manche haben tatsächlich ein Problem damit, die Wahrheit zuzulassen, wenn sie ihnen nicht ins nationale Konzept paßt. Deswegen kann ich nur den Rat geben: Machen Sie sich frei von Ihren Wunschvorstellungen und betrachten Sie diese Frage einmal ganz sachlich und ohne Emotionen.

Geza von Nemenyi

#42   Jan Meier05.07.2015 - 14:23
Sehr geehrter Herr & Allsherjargode Geza,
unsere alt-heidnische Gemeinschaft hatte dieses Wochenende ein Grund zur Freude. Bei einem Sohn von zwei unseren Mitgliedern, handelt es sich, nach ausführlicher Befragung der Götter um euren Nachfolger, bzw. um eure Reinkarnation. Wir hoffen ihr werdet euch dem Kind annehmen.

Mit freundlichen Grüßen,
euer Jan Meier
Kommentar:
Ich kenne durchaus bessere Witze; Witze bei denen man auch lachen kann. Spätestens bei der Formulierung "ihr werdet euch dem Kind annehmen" bleibt aber auch das letzte Lächeln im Halse stecken: Genitiv ignoriert - das geht nun wirklich gar nicht. Richtig also: "Wir hoffen, Ihr werdet Euch des Kindes annehmen".
Darüber denke ich nach, wenn Ihr zuvor bitte unsere Sprache erlernt.

Geza

#41   Robert PößnickerE-Mail05.06.2015 - 13:54
Sehr geehrter Herr Geza, Deutschfeistritz, 5.Juni2015

beschäftige mich seit langem wieder mit altgermanischer Mythologie!
Könnten Sie mir sagen, welche religiöse Bedeutung dabei das Ochsengespann einnahm?
Bedanke mich im Voraus für Ihre Bemühungen und verbleibe mit freundlichen Grüßen

Robert Pößnicker
Kommentar:
Sehr geehrter Herr Pößnicker,

bitte stellen Sie solche Fragen in unserem Forum:
http://ggg-forum-fuer-germanisches-altheidentum.xobor.de/

Mit Lichtgruß,
Geza v. Nemenyi

#40   DominikE-Mail23.02.2015 - 18:28
Schade eigentlich, aber Sie stellen sich durch ihre Aussagen und Aktionen selbst in schlechtes Licht. Sie fragen sich noch ernsthaft, warum die Mehrheit Sie nicht ernst nehmen? Auch schade das jetzt wieder nur unbedeutende Worte von Ihnen folgen....
Kommentar:
Ich vertrete genau und allein die Überlieferung unserer Ahnen. Wenn Ihnen deren Äußerungen nicht gefallen, dann ist das nicht meine Schuld und Sie sollten sich überlegen, ob Sie beim Heidentum richtig sind.
Es ist unser von allen akzeptiertes und gewolltes Konzept, das alte Heidentum ohne Veränderungen heute noch zu praktizieren und zu vertreten. Deswegen nennen wir es auch "Alt-Heidentum". Würde ich moderne Vorstellungen oder eigene Ideen vertreten, wäre das Konzept zerstört und es gäbe kein Alt-Heidentum mehr, sondern nur ein x-beliebiges Neoheidentum.

#39   Barbara MonikaE-Mail26.01.2015 - 12:38
Lieber Herr Geza,
ich lese immer wieder über germanische Namen. Die Barbara war ja eine Heilige(was jetzt für mich als Heidin ein Problem ist) ist Monika besser? Allerdings ist der Name Barbara seit Generationen in unserer Familie üblich und bisher habe ich mich gefreut, die Tradition weiterzutragen. Was meinen Sie dazu? Vielen Dank und Grüße
Kommentar:
Barbara und Monika sind griechisch ("die Barbarin" und "die Einzige"), aber beide Namen sind wohl auch schon vorchristlich. Ich finde nichts, was gegen die Verwendung sprechen sollte. Die Familientradition sollte man schon erfüllen und man kann ja bei Bedarf einen weiteren Vornamen hinzunehmen. Ich habe auch noch einen griechischen Vornamen zusätzlich.

Mit Lichtgruß,
Geza v. Nemenyi

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