Ein Jahrzehnt Mobbing

 

Im Juli 2013 gab es ein besonderes Jubiläum: Da bestand das Mobbing einiger Neoheiden aus konkurrierenden Vereinen gegen den Allsherjargoden ganze 10 Jahre, ein Jahrzehnt. Grund genug, die Geschichte hier einmal zusammenzustellen.

Es war Juli 2003, da erschien das Buch von G. v. Nahodyl Neményi, „Heilige Runen“ in Großauflage im Heyne-Verlag, noch unter dem Pseudonym "von Neményi".  In diesem Buch wurden die Runen nach den Quellen gedeutet, und diese Deutungen waren in der neoheidnischen Szene bis dahin unbekannt. Stattdessen hatte man z. B. die Rune „thorn“ immer fälschlich auf den Gott Thorr bezogen. Nun gab es eine quellengestützte Deutung, die diese Rune als Rune der Riesen und Todesdorn deutete. Ähnlich wurden nun auch die anderen Runendeutungen die bis dahin im Umlauf waren, korrigiert.

Der Neid auf diesen schriftstellerischen Erfolg war der Auslöser der Mobbingkampagne gegen v. Nahodyl Nemenyi. Aber natürlich wollte niemand zugeben, daß das Motiv Neid und Mißgunst ist, sondern man suchte irgendeinen Vorwand und fand ihn in einer Darstellung zur „Institution Allsherjargode“ die im mitgliederinternen GGG-Rundbrief „Germanen-Glaube“ als GGG-Diskussionspapier abgedruckt war. Der „Germanen-Glaube“ war bis zum Jahre 2000 eine öffentliche Zeitschrift (ist deswegen auch bis dahin bei der Dt. Bibliothek in Leipzig gelistet), ab dem Jahre 2000 wurde er zum internen Mitgliederrundbrief, um damit auch die Möglichkeit zu haben, Namen und Daten unabgekürzt zu verwenden oder eben Diskussionspapiere die nicht für eine Veröffentlichung vorgesehen sind, unter den Mitgliedern zu verbreiten.
 

Zuvor hatte v. Nahodyl Neményi noch mit Thilo Kabus vom Odinic Rite Deutschland verhandelt, um eine Zusammenarbeit von GGG und ORD zu vereinbaren. Das wurde dadurch angeregt, daß der Odinic Rite denselben Schmuckrahmen verwendete, den v. Nahodyl Nemenyi schon seit etwa 1988 für die Titelbilder seiner "Germanischen Reihe" verwendet hatte und daß sich der Odinic Rite auf das "traditionelle germanische Heidentum" berief. Die Abbildung zeigt eines der damaligen Hefte der "Germanischen Reihe" von 1989 und daneben die Rückseite der Zeitschrift "Ringhorn" (Nr. 35, März 2003) des Odinic Rite Deutschland:

         

Statt nun aber darauf einzugehen oder zu verhandeln, erfolgte nur Ablehnung und deswegen wurde es nötig, den Vertretungsanspruch ganz von Vereinen zu nehmen und allein auf die Religion (das traditionelle germ. Heidentum oder Altheidentum) zu beziehen. Im nun internen Rundbrief "Germanen-Glaube" wurde das Diskussionspapier "Institution Allsherjargode" abgedruckt. Der Rundbrief ging als Austauschexemplar auch an den „Odinic Rite Deutschland“ (ORD). Zwei Mitglieder des ORD, Sebastian von Nagaroon und Thilo Kabus (ehemals NPD, dann DVU-Pressesprecher) sollen – wie uns per Mail von einem ORD-Mitglied mitgeteilt wurde - im Internet eine „Anti-Geza-von-Nemenyi-Seite“ erstellt haben mit der Überschrift: „Hier die neueste Anmaßung von Geza von Nemenyi“. Es folgte darunter das interne Diskussionspapier „Institution Allsherjargode“.

Das Mobbing bestand darin, daß wahrheitswidrig unterstellt wurde, es handele sich um eine beschlossene öffentliche Erklärung und es wurde unterstellt, v. Nahodyl Nemenyi habe bezweckt, sich zum Sprecher aller Heiden zu machen. Ganz genau umgekehrt war es, denn in dem Papier steht klar und deutlich:

>Dabei soll keinerlei Einfluss auf heidnische Vereine, Gruppen, Orden oder Zirkel genommen werden; diese Gemeinschaften bleiben völlig unabhängig und vertreten sich wie bisher selbst oder bilden nach Bedarf Dachverbände. Der Allsherjargode wird keine dieser Gemeinschaften vertreten oder in ihrem Namen sprechen. Der Allsherjargode spricht nur im Namen der traditionellen germanischen Heiden (Einzelpersonen), unabhängig davon, ob und in welcher Vereinigung sie Mitglieder sind.<

Deutlicher kann man es ja eigentlich gar nicht formulieren, und um Mißverständnisse zu vermeiden, wurde das hier gemeinte traditionelle germanische Heidentum auch gleich mit definiert, nämlich die Verehrung der Götter im traditionellen Sinne mit den überlieferten Riten und Bräuchen, Außerdem auch die Anerkennung des Allsherjargoden als Teil dieses traditionellen Heidentums. Nur wer also diesen Kriterien entspricht der wird auch vom Allsherjargoden vertreten. Die Neoheiden entsprechen diesen Kriterien nun eindeutig nicht, weder verehren sie die Götter mit den alten Riten und Bräuchen (die man meist gar nicht kennt), noch erkennen sie den Allsherjargoden an. Also sind sie hier auch nicht gemeint und auch nicht angesprochen. Daß das ganze Papier außerdem nur eine Diskussionsgrundlage war, und kein beschlossenes Dokument, kommt hinzu.

Es ging uns um zweierlei: Als wir mit dem Amt des Allsherjargoden 1991/92 begannen, gab es die neoheidnischen Gruppen noch gar nicht, es gab nur zwei eng verbundene Gemeinschaften, die „Heidnische Gemeinschaft e. V.“ und die „Germanische Glaubens-Gemeinschaft“ die traditionelles germanisches Heidentum betrieben. Das Amt des Allsherjargoden war gedacht als Vertretungsamt dieses traditionellen germ. Heidentums und beide Gemeinschaften erkannten das Amt des Allsherjargoden an. Der Allsherjargode sprach also damals für alle traditionellen germ. Heidengemeinschaften in Deutschland. Als dann die neoheidnischen Gruppen gegründet wurden (1995 ORD, 1998 RC, 2000 ER) konnte der Allsherjargode nicht mehr Sprecher aller traditionellen germ. Heidenvereine sein, da diese neugegründeten Vereine ja nicht dazugehörten. Deswegen sollte die Vertretung unabhängig von Vereinen gemacht werden und sich allein auf die Religion, das trad. Germ. Heidentum, beschränken, das wir heute „Altheidentum“ nennen. Damit fiel also eine Vertretung eindeutig neuheidnischer Gruppen wie der genannten weg.

Derartige Richtigstellungen wollte man aber nicht hören und machte munter weiter mit der Kampagne. Im Netz wurden Spottgedichte veröffentlicht (wie z. B. das von „Baba Jaga“ „König Geza“), überall in den Foren wurde gehetzt und Stimmung gemacht. Ein Rocksänger namens Thomas Meyer alias „Duke“ vom Rabenclan produzierte sogar ein Lied "Geza Blues", auch aus Kreisen des Eldarings wurde ein entsprechendes Lied produziert; diese Lieder sind noch heute im Netz zu finden. Dabei offenbarte Meyer seine Nähe zur nationalsozialistischen Ideologie dadurch, daß er die Krankheit "Alzheimer" für seinen Spott nahm; im Nationalsozialismus galten kranke Menschen als lebensunwertes Leben und wurden ermordet. Wenn heute jemand einen anderen Menschen abfällig "du Krüppel" nennt, dann offenbart er, daß auch für ihn  ein Krüppel etwas Schlechtes, Minderwertiges ist, so daß er das Wort als Schimpfwort verwenden kann. Genau das tut Meyer indem er v. Nahodyl Nemenyi als "Alzheimergoofy" bezeichnete; auch in der Verballhornung des nichtdeutschen Namens "Neményi" offenbart sich ein NS-Rassismus, wonach Menschen mit ausländischen Namen Freiwild für Verspottungen sind.

Daß es eine Neid- und Haßkampagne war und ist, zeigt auch, daß ein gewisser Simon Brüning alias „Aichenberc“, beim katholischen Herder-Verlag arbeitend, im Ratatosk-Forum öffentlich ankündigte, dem Heyne-Verlag des Runenbuches per Brief mitzuteilen, was für ein böser Autor v. Nahodyl Nemenyi sei. Das tat er auch, offenbar mit dem Ziel, daß der Verlag das Buch aus seinem Programm nimmt, also allein um v. Nahodyl Nemenyi auch finanziell zu schaden.

Der spätere Vorsitzende des ORD, Haimo Grebnstein, veranstaltete gar eine Unterschriftensammlung gegen v. Nahodyl Nemenyis angeblichen Versuch einer „Zwangsvereinnahmung aller Heiden“ und will nach eigenen, unüberprüfbaren Angaben ganze 61 Unterschriften zusammenbekommen haben. Wie sich aber herausstellte, waren darunter viele Wiccas, also moderne Hexengruppen, die mit der Thematik ja gar nichts zu tun haben. Werbung dafür wurde überall gemacht, z. B. hier im "Eldaringforum" (Beitrag 103).

Wie bei allen Hetz- und Mobbingkampagnen geben die Verursacher immer dem Opfer die Schuld. So wurden schon die antisemitischen Aktionen gegen die Juden im Nazideutschland damit begründet, daß die Juden Feinde des dt. Volkes seien und sich nur an ihm bereichern würden. Und in dem Falle v. Nahodyl Neményi wurde unterstellt, v. Nahodyl Neményi hätte alle Heiden (einschließlich der Neuheiden, Kelten und Hexen) gegen deren Willen zwangsvereinnahmen wollen, indem er sich einfach zum Sprecher aller Heiden machen wollte.

In einer im Internet veröffentlichten „Presseerklärung“ distanzierten sich der ORD und ER von Geza v. Nahodyl Nemenyi und sprachen ihm, dem Begründer von Ásatrú in Deutschland ab, überhaupt traditioneller Heide zu sein, weil er angeblich babylonische Astrologie mit germ. Heidentum vermischte. Die Himmelsscheibe von Nebra war ja noch nicht entdeckt worden.

Kurz darauf stellte auch Volkert Volkmann vom frankfurter Yggdrasil-Kreis eine "Presseerklärung" ins Netz, in welcher er, der einst Mitglied im rechtsextremen Armanen-Orden gewesen ist, genau eine solche Mitgliedschaft v. Nahodyl Nemenyi unterstellte.

Auf der Netzseite von Amazon wurden die Bücher v. Nahodyl Nemenyi durch die Neoheiden (meist anonym) zerrissen und schlechtgemacht, so daß die Firma Amazon diese Verrisse nach Intervention vom Netz nahm. Andernorts wurden und werden die Bücher ganz verschwiegen und boykottiert, z. B. hier (Beiträge 28 und 31).

Alle Aktionen, die v. Nahodyl Nemenyi für das Heidentum startete, wurden schlechtgemacht oder ins Lächerliche gezogen. So hatte v. Nahodyl Nemenyi versucht, den Landesverband Lippe als Besitzer des Heiligtums der Externsteine dazu zu bringen, die im Boden vor den Felsen vergrabene Altarplatte einzuzäunen, um sie vor weiterer Beschädigung zu schützen. Die Verwaltung stellte eine Bank darauf, was natürlich keinerlei Schutz war. Sebastian von Nagaroon brachte ein Bild dieser Bank und stellte es so dar, als habe v. Nahodyl Nemenyi sich für die Aufstellung einer Bank auf dem heidnischen Altar eingesetzt.

Um die Dinge richtigzustellen registrierte sich v. Nahodyl Nemenyi in verschiedenen neoheidnischen Internetforen, wurde aber überall gesperrt, was mit vorgeschobenen formalen Gründen gerechtfertigt wurde.

Das österreichische Wurzelwerk-Forum tat sich auch noch damit hervor, daß es einzelne Aussagen aus Forumsbeiträgen des Allsherjargoden aus dem Zusammenhang riß und als eigenen „Kompilations-Thread“ veröffentlichte. Ziel war es, v. Nahodyl Nemenyi eine rechtsextreme Gesinnung zu unterstellen.

Eine gewisse „Kattugla“ im Hexenbrett-Forum veröffentlichte eine private E-mail v. Nahodyl Nemenyis, in der er sie höflich bat, die Nennung eines der Heiligtümer, welches die GGG nutzt, aus dem Forum zu nehmen, da es dadurch allgemein bekannt würde und immer wieder zerstört. Sie aber weigerte sich und höhnte, daß so ein Zerstören ja verboten sei. Erst auf die Drohung, daß man ja im Gegenzug auch ihre Privatadresse veröffentlichen könnte, da ja auch niemand kommen würde, die Wohnung zu zerstören, da es ja gleichfalls verboten sei, erfolgte überhaupt eine Reaktion. Kattugla stellte sich als die persönlich bedrohte, als Opfer hin und verlangte noch frech eine Entschuldigung. Daß sie gegen geltendes Recht Privatmails veröffentlicht hatte, interessierte nicht.

Das ganze Mobbing ging sogar so weit, daß ein User des RC-Rorums, genannt „advocatus diaboli“ zum Mord aufrief: „Schließlich gibt es ja noch die Möglichkeit des Tyrannenmordes“ hieß es da. Die Anzeige ergab, daß es sich um einen Migranten namens Fadi Tafzik handelte. Das Forum wurde vom RC danach abgeschaltet, heute hat der RC ein neues Forum.

In einem anderen Forum (Paganforum) wurde v. Nahodyl Nemenyi ein „Lügner, Betrüger und Nestbeschmutzer“ genannt – auch das mußte nach Androhung einer Strafanzeige gelöscht werden und allein der Versuch, diese Beleidigungen löschen zu lassen führte zur Sperrung . Nicht der Beleidiger wurde gesperrt, sondern das Opfer, weil es sich gegen diese Beleidigungen wehrte, indem es vom Forumsbetreiber verlangte, die Beleidigungen zu entfernen (gemäß geltendem Recht und gemäß deren eigener Forumsregeln).

Mitglieder des „Asatru-Forums“ ließen sich die Domain „germanische-glaubens-gemeinschaft.de.vu“ oder „allsherjargode.de.vu“ registrieren und schalteten eine Weiterleitung auf ihre eigene Netzseite oder auf Neonazi-Seiten der USA. Noch heute erreicht man unter dem Domasinnamen „www.germanische-glaubensgemeinschaft.org“ dieses dubiose „Asatru-Forum“. Schon 2004 hatte sich Thilo Kabus vom ORD die Domain „allsherjargode.de“ angeeignet und erst auf Verlangen des Rechteinhabers v. Nahodyl Nemenyi zurückübertragen lassen.

Die Titelbezeichnung „Allsherjargode“ wird im Netz verballhornt als „Alzheimergoofy“ oder ähnlich. Im Forum von der Gruppe „Wodans Erben“ wurden Pdf-Dateien verlinkt, in denen die 1991 erfolgte Wahl v. Nahodyl Nemenyis zum Allsherjargoden als undemokratisch angezweifelt wurde. Trotz persönlich mitgeteilter Richtigstellung nahm der Betreiber Ronny P. diese Dateien nicht vom Netz. Erst als sich die Gruppe spaltete, verschwanden auch diese Pamphlete.

Auf der von einem Eldaring-Mitglied (Christian Brüning alias „Krischan“) betriebenen Netzseite „tivar.de“ wurde ein Artikel „Der Allsherjargode – neun Punkte einer Kritik“ eingestellt, zugemailte Richtigstellungen im Forum dieser Seite wurden gelöscht. Obwohl besagter Brüning sich also vom Allsherjargoden distanziert hatte, schämte er sich trotzdem nicht, v. Nahodyl Nemenyis Zusammenstellung und Kommentierung der historischen Quellen zum germanischen Heidentum (von der GGG-Netzseite) für seine eigene Netzseite „Asawicki“ zu verwenden – ohne Herkunftsangaben natürlich (nach Intervention  heute wieder entfernt).

Daß sich der Eldaring und Odinic Rite Deutschland im Jahre 2003 künstlich über die Verwendung des Titel „Allsherjargode“ aufregten und sogar eine gemeinsame „Presseerklärung“ verfaßten, wundert schon sehr, wenn man weiß, daß der Eldaring-Mitbegründer Christian Bartels einst in der GGG bzw. GG Mitglied war, genauso wie die Gründer des ORD, Bernd Hicker und Volker Kunze. Sie erhielten als Mitglieder die Zeitschrift „Germanen-Glaube“, in der seit 1992 die Bezeichnung „Allsherjargode“ überall vorkommt. Sie wußten also ganz genau, daß v. Nahodyl Neményi diesen Titel führte. Deswegen ist es völlig unglaubwürdig, wenn sie 2003 so tun, als wenn sie das nicht gewußt hätten.

Neuerdings gibt es ein „Asatru-Buch“ von Eldaringmitglied Kurt Oertel, in welchem dieser die GGG und v. Nahodyl Nemenyis Vorstellungen ganz falsch darstellt. Es finden sich darin sämtliche mögliche Vorwürfe, nämlich die Nähe zur Ariosophie, Selbstdarstellungswahn, das Einbringen christlicher oder anderer fremder Vorstellungen ins Heidentum und die Unwissenschaftlichkeit. Es wird z. B. absichtlich aus v. Nahodyl Nemenyis Buch von 1988, statt aus dem von 2004 zitiert, um dem Allsherjargoden Monotheismus zu unterstellen. Andererseits werden Theorien vom Allsherjargoden übernommen, ohne ihn als Urheber zu nennen.

Gruppen wie der ORD (jetzt VfGH) sowie der Eldaring werden erwartungsgemäß hochgelobt. Die Mitgliedschaft der Gründer dieser Gruppen in der GGG (GG) wird natürlich verschwiegen, stattdessen wird so getan, als seien diese Gruppe völlig unabhängig von Menschen die in bestehenden Gruppen Mitglieder waren, gegründet worden.

In dem Asatru-Buch des „Troth“ wird ein Asatru-Glaubensbekenntnis des Autoren abgedruckt, in dem es heißt (S. 140f)

>Ich glaube, daß die Asen und Wanen ein ihnen innewohnendes Gutes verkörpern, daß sie stets das Gute unterstützen, sich dem Bösen entgegenstellen, und daß es ihr Wunsch ist, daß auch alle Menschen das tun, was richtig ist.<

Im Eldaring-Forum allerdings wurde der Allsherjargode verhöhnt und verspottet, als er vom Glauben an Gut und Böse schrieb und man deutete diesen Glauben als „christlich“, siehe z. B. hier oder hier. Eine ausführliche Buchbesprechung des Asatru-Buches durch Géza v. Nahodyl Neményi finden Sie hier.

In einer Rundmail des ORD äußerte sich OR-Mitglied Fritz Steinböck sehr abfällig und in Fäkalsprache. v. Nahodyl Nemenyi veröffentlichte diese Rundmail am 18.12. 2003 im Heidpark-Forum (das ist nicht mehr online) und wurde daraufhin für 2 Wochen im ER-Forum gesperrt, außerdem veröffentlichte Meldric vom ER ein beleidigendes Spottgedicht (wurde auf Verlangen entfernt). Hier ein Teil von Steinbocks Mail (odinicrite@yahoogroups.de):

>Das Wikingerhaus mit Klo und Heizung ist natürlich nur der Anfang. Wartet erst mal, bis ich meine Passivhaus-Blothalle mit Photovoltaik-Front gebaut habe. Da gibt es ein Klo mit künstlicher Intelligenz, die den Benutzer selbständig identifiziert, und, sollte es einmal der Allsherjargodi sein, das Produkt in marktgerechte Happen zerteilt in goldbeschichtete Folie einschweißt und über Internet-Versand an den Devotionalienhandel der GGG verkauft.
Nachtrag: Die Lizenzbemühungen um weiterführende Anwendungen sind leider gescheitert. Die Technologie, seine Scheiße druckfertig an den Verlag zu schicken, hat er sich urheberrechtlich sichern lassen.<

Die neueste Aktion ist, daß Eldaringmitglied Volker Meyer (Polizeibeamter) auf den Account seiner Frau Daniela v. Nahodyl Neményis Bücher bei Amazon schlechtmacht, nur jeweils einen Stern vergibt (null Sterne geht nicht), und zwar handelt es sich um die Bücher:

Lieder der Vorzeit (Verriß vom 6. 4. 2014)
Kommentar zu den Götterliedern der Edda: Teil 1 - Die Odinslieder (6. 4. 2014);
Kommentar zu den Götterliedern der Edda: Teil 2 - Die Thorslieder (6. 4. 2014),
Götter, Mythen, Jahresfeste (Verriß vom 6. 6. 2014).

Da uns die Verkaufszahlen von „Books on Demand“ vorliegen, wissen wir definitiv, daß Volker Meyer oder Daniela Meyer das Buch „Lieder der Vorzeit“ nie gekauft haben können. Umgekehrt lobt Daniela Meyer alias Volker Meyer erwartungsgemäß die Bücher von Mitgliedern des Eldarings in den höchsten Himmel. Interessant auch die Mitteilung in einem dieser bösen Verrisse vom 6. 4.,  "ich werde von diesem Autor nichts mehr kaufen", doch zwei Monate später stellte Volker Meyer einen weiteren Verriß ein - wenn dieser Autor so schlecht ist, warum hat er dann (angeblich) 4 Bücher gekauft, entgegen der eigenen Aussage? Und dann auch der schnelle Namenswechsel, der doch ein schlechtes Gewissen offenbart, denn die ersten drei Verrisse liefen noch unter dem Namen von Meyers Frau, >Daniela Meyer<, doch als wir darauf aufmerksam wurden, änderten sie es in >Daniela "Daniela"<. Die Firma Amazon hat diese Verrisse auf v. Nahodyl Nemenyis Intervention mittlerweile gelöscht.

Bei "google plus" auf der Seite von "Dirk Dunkel" findet sich seit einiger Zeit ein Eintrag, in der sogar v. Nahodyl Nemenyis Mutter, die der Ersteller des Eintrages gar nicht kennt, mißbraucht wird, um den Allsherjargoden als unglaubwürdig hinzustellen. Der Eintrag findet sich hier. Hinter dem Pseudonym "Dirk Dunkel" verbirgt sich das Eldaringmitglied Uwe Ecker, der einen Kommentar bei Amazon unter dem Namen "Dirk Dunkel" verfaßt hatte und dummerweise mit "Uwe Ecker" unterschrieben hatte - der Kommentar ist mittlerweile gelöscht, liegt uns aber noch als Screenshot vor. Im Netz lobt "Dirk Dunkel" alias Uwe Ecker dann auch erwartungsgemäß die "Leistungen" des Heilpraktikers Uwe Ecker in den höchsten Tönen, z. B. hier. Und natürlich lobt "Dirk Dunkel" auch das Buch von Uwe Ecker, also sein eigenes, indem er ohne zu zögern mehrere andere gute Bücher zum Thema schlechtmacht, und seines anpreist, siehe hier.

Das sind nur die wichtigsten Punkte einer zehnjährigen Mobbingkampagne. Es wird sich zeigen, ob diese Kampagne weitergeführt wird, oder nun endlich beendet werden wird, nachdem die Verursacher lange entlarvt sind, die Motivation allzu durchschaubar ist und der Erfolg der Kampagne ausblieb. Vermutlich wird es noch lange weitergehen, Haß und Neid und das Bewußtsein von der eigenen Unkenntnis sitzen offenbar tief.

Es sei auch noch darauf hingewiesen, daß der Allsherjargode nur scheinbar das Opfer dieser Mobbing-Kampagne ist. Den Urhebern der Kampagne war sicherlich klar, daß v. Nahodyl Nemenyi genauso weitermachen würde, wie zuvor, daß sie also weder einen Rücktritt, noch irgendetwas anderes damit erreichen würden. Denn v. Nahodyl Nemenyi ist seit 1983 traditioneller Heide und seit 1989 Gode, zum Zeitpunkt der 2003 begonnenen Kampagne war er also schon 20 Jahre Heide und 14 Jahre Gode, da kann niemand ernsthaft geglaubt haben, daß sich durch so ein Mobbing irgend etwas ändern würde. Vielmehr zielt die Kampagne gar nicht auf den Allsherjargoden, sondern auf unbedarfte Heiden und vor allem Interessenten, die dadurch manipuliert werden sollen, damit sie es nicht wagen, sich dem Altheidentum oder der GGG anzuschließen oder v. Nahodyl Nemenyis Bücher zu kaufen. Tatsächlich gibt es heute einige "Heiden", die sich gegen den Allsherjargoden äußern, ohne ihn überhaupt zu kennen oder je etwas von ihm gelesen zu haben. Diese Menschen sind die bedauerlichen eigentlichen Opfer der Kampagne, ihnen wird die Wahlmöglichzeit zwischen verschiedenen heidnischen Richtungen genommen, indem sie falsch informiert und aufgehetzt werden, damit sie sich ja den Vereinen zuwenden, die in Wahrheit Urheber der Mobbing- und Rufmordkampagne sind. So soll die bessere Konkurrenz ausgeschaltet werden. Zum Glück durchschauen das mittlerweile immer mehr Menschen und spielen dieses üble Spiel nicht mit.

Die Namen wurden hier genannt, weil es sich um Personen des öffentlichen Lebens handelt, die selbst ihre Namen auf den entsprechenden Netzseiten bekanntmachten und machen.

Verfaßt von Markus Tilgner, © 2013, 2014.