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Die christliche Ideologie des Nationalsozialismus

 

Ohne Zweifel war Alfred Rosenberg (1893-1946) der Chefideologe des Dritten Reiches. Er setzte sich von Anfang an für das Christentum ein, dessen Antisemitismus ihm besonders gefiel.

Alle unten angeführten kursivgestellten Zitate stammen aus dem zweibändigen Gesamtwerk Rosenbergs, das in sich noch unterteilt ist. Die folgenden Zitate stammen aus dem Abschnitt "Das Christentum". Hinter die Zitate setze ich die jeweils die Seitennummer, wo sie im Gesamtwerk stehen. Hier nun die Zitate:

>Die Frage nach dem Wert und der Art des Christentums ist zum dritten Mal an die Völker Europas gestellt und fordert eine klare Antwort! Zum erstenmal erhob sich der Geist, der lebendig macht, äußerlich schwach, aber innerlich stark inmitten des zusammenstürzenden Roms; zum zweitenmal mit der weithin wuchtenden Stimme aus Wittenberg - jetzt setzt er ein zur dritten Wende.
Anzeichen für diese finden sich schon lange. Die Kämpfe Ignaz Döllingers, der katholische Modernismus, die Fälle Jatho, Lahusen usw., die Gegensätze zwischen Materialisten, Spiritisten, Monisten beider Schattierungen, zwischen neu aufgemachtem Buddhismus, Theosophie, Anthroposophie und Wotansanbetung, vor allem aber der bald geheim, bald offen geIührte Vernichtungskrieg der gesamten Judenheit gegen die Lehre Christi (der soeben seinen Höhepunkt in Rußland, in den dortigen, von den jüdischen Machthabern planmäßig geleiteten Christenverfolgungen erreicht), sind einzelne Beispiele dafür. (574f)

Man sehe von allen Ränken, Zwistigkeiten, Irrtümern und Gewalttaten. ab: wäre durch die Lehre und Persönlichkeit Christi nicht eine Note angeschlagen worden, die eine Saite im tiefsten Innern der Europäer zum hellen Erklingen gebracht hätte, nie und nimmer wäre es gelungen, das Kreuz als dauerndes lebendiges Symbol emporzuhalten. Die Majestät dieser Tatsache kann und darf man nicht antasten. Wunderlich und mannigfaltig haben suchende Menschen gedacht und gehandelt, die Glaubensmacht und -kraft zogen sie jedoch aus den wenigen Worten Jesu und übertrugen sie, allem Wust der Überlieferung zum Trotz, auf spätere Geschlechter. (576)

Christus war scheinbar (daß Christus nicht Jude gewesen ist, kann heute als ausgemacht gelten, doch kann ich hier darauf nicht näher eingehen) aus der Judenheit hervorgegangen. (577)

Und da kommen wir zur zweiten Seite deutschen Wesens. Nicht nur ein Träumer, Denker und Dichter war der Deutsche, sondern auch ein Mann der Tat. In Herzog Widukind unterlag deutsche nach außen gewandte Kraft, sie wirkte unter verschiedenen Formen weiter, sie schlug nach innen in den Werken der Kunst; und sie erwachte endlich zu ungebrochenem Leben in Martin Luther. Der Kampf des Sachsenherzogs wurde von ihm wieder aufgenommen. (587)

Wenn Luthers Geist, und mit ihm das ganze echte Germanentum, gegen Rom Sturm läuft, so trennt er bewußt oder unbewußt katholisch-christlichen Geist von römischer Idee und fordert alles Deutsche auf, sich zu sagen, daß für den Mann in Rom christlicher Glaube nur ein diplomatisches Mittel ist. Rom ist eine anonyme Macht, Juda ebenfalls. (589)

Es war genug für einen Mann! Seine Abendmahlauffassung, manches seiner Theologie, was ihn noch mit einem Bein in Rom erscheinen läßt, ändert an seinem großen Werk der deutsch-christlichen Erneuerung nichts, es sollte uns aber anspornen, der Richtung seines Geistes zu folgen und uns nicht auf dem Erreichten dieses Mannes auf die Bärenhaut zu legen. Und hier muß immer wieder die erste aller Forderungen ertönen: weg mit dem Geiste des alttestamentlichen Gesetzes! Erst dann wird der Pfahl in unserem Fleische endgültig entfernt sein, dann erst werden wir die stärkste antijüdische Persönlichkeit, die jemals auf Erden wandelte, Jesus Christus (der ja deshalb durch das ganze, bald zweitausend Jahre alte jüdische Schrifttum mit nicht zu beschreibendem Hasse verfolgt wird) ganz verstehen können. (593)

Wir sahen also in der Person Christi, in seinen Reden und in seinem Handeln Duldung und Unduldsamkeit, Friede und Kampf, Liebe und Zorn, Mitleid und Pflicht. Nirgends ist etwas einseitig, nirgends bleibt etwas Fläche, alles ist plastisch, menschlich und göttlich zugleich. Und schauten wir auf das deutsche, sowohl katholische wie protestantische Christentum, versuchten wir, manchen Wust und manchen Widersinn beiseite schiebend, uns den Kern dessen klar zu machen, wohin das Streben unserer Besten zielte, so sahen wir einmal das weibliche, das andere mal das männliche Element überwiegen. Einmal lag Gefühl, Mystik, Ahnung, Mitleid, Friede auf dem Wege des Suchens, das zweitemal Idee, Tat, Klarheit, Pflicht, Kampf vor uns. Beide Wege ist die deutsche Seele gegangen, sie wird sie, nach Abwerfen des noch vorhandenen fremden Ballastes, auch noch weitergehen. (598)

Christus sagte: "Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben."
Trotz menschlichem Mißverstehen: ihren Weg haben Millionen Menschen durch Jesus gefunden, alle unsere Großen haben es bezeugt, daß das Versenken in die Persönlichkeit Christi sie fruchtbar gemacht habe, ihnen das Streben nach Wahrheit eingepflanzt habe: und Leben gezeugt hat Jesus wie kein anderer. Nicht das Nichts, nicht die Auflösung, nicht den Tod, sondern Festigkeit, das Leben, das brachte Christus. Nicht flüchtete er aus dem Leben hinaus, sondern er wandte sich dem Leben zu, um es zu überwinden. Er war nicht Mönch, wie Rom es wollte, er versprach keine "Glückseligkeit auf Erden", wie die Freimaurerei. So war er, so fassen wir Deutsche ihn auf. Was andere Völker sich für Flächenbilder von Christus machen, darf uns nicht berühren, wir wollen eine lebendige, plastische Gestalt, so wie es unser Wesen verlangt und wie sie als Mensch einmal in Nazareth geboren wurde. (603)
Da dieses Ziel einmal erreicht ist, so kann die Menschheit nicht wieder zurück, und man darf sagen, daß die christliche Religion, da sie einmal erschienen ist, nicht wieder verschwinden kann, da sie sich einmal göttlich verkörpert hat, nicht wieder aufgelöst werden mag . . . Wir bekennen uns zu allen dreien Religionen, denn sie zusammen .bringen eigentlich die wahre Religion hervor; aus diesen drei Ehrfurchten entspringt die oberste Ehrfurcht, die Ehrfurcht vor sich selbst, und jene entwickeln sich abermals aus dieser, so daß der Mensch zum Höchsten gelangt, was er zu erreichen fähig ist, daß er sich selbst für das Beste halten darf, was Gott und Natur hervorgebracht haben, ja, daß er auf dieser Höhe verweilen kann, ohne durch Dünkel und Selbstheit wieder ins Gemeine gezogen zu werden . . . Schon wird dieses Bekenntnis von einem großen Teil der Welt ausgesprochen . . . : im Credo."
Die Ehrfurcht vor unserem göttlichen Innern, das ist das allumfassende Christentum. Die also verstandene Ehrfurcht, die allen Hochmut, der sich aufs Irdische bezieht, ausschließt, Ehrgeiz, Eitelkeit nicht zuläßt, ist wiederum das Deutscheste und das Christlichste, was sich denken läßt. Diese Ehrfurcht spricht aus unseren Mystikern, sie spricht in ihrer erhabenen Demut aus Bach und Beethoven, sie lebt im Faust und im Parzival. Man suche sie wo man wolle im deutschen Fühlen und Dichten, man wird sie immer finden, die kraftvolle Ehrfurcht vor dem eigenen inneren Wesen. (605)

Wir sahen im Christentum die Liebe als das allesdurchdringende Prinzip. Das Judentum ist auf grundsätzlichen Haß aufgebaut. Man dichte nichts hinein in das Gesetz des Alten Testaments; das Versprechen allen Silbers und Goldes der Welt, das Versprechen, alle Mühen der Nationen zu gewinnen, alle Völker zu fressen, die Gott den Juden in die Hand geben würde, solche Stellen bietet das Alte Testament im Überfluß. Der Lug und Trug als göttlich genehmigtes Mittel, falls es zur Erreichung jüdischer Zwecke nötig erscheine, diese Moral, die im Gesetze Mosis überall durchbricht, sie versteinert sich im Hauptwerke des jüdischen Geistes, im Talmud. (...)
Das Christentum ist Religion, das Judentum ist Gesetz. Kein wirklicher Gedanke, kein metaphysisches Gefühl spricht aus dem dickleibigen Talmud, sondern Gesetzesparagraphen und juristische Spitzfindigkeiten sind der Juden Religion. Sie sind sogar stolz darauf, keine Metaphysik zu haben. Das Christentum des inneren Himmelreiches muß die Außenwelt als Symbol ansehen ("Alles Vergängliche ist nur ein Gleichnis"), es wird auch in höchsten Persönlichkeiten, in höchsten Kunstschöpfungen sich Gleichnisse erschaffen. Der Jude hat kein inneres Seelenbild, er kennt keine Symbole. Wo er äußere Bilder hatte, wurden sie zu Götzen. Alle Völker der Welt beteten im Fetisch eine als ihm innewohnend gedachte Kraft an, der Jude allein die nackte Materie (Chamberlain). Früher war es das goldene Kalb, jetzt sind es Börsenpapiere. Das Christentum will die Materie durchgeistigen, das Judentum strebt danach, das Geistige zu materialisieren. Wo es zur Macht gelangte, hat es das getan; siehe die heutige Zeit. Das Christentum sucht die Unendlichkeit, das Judentum kennt nur Begrenzung, es ist durch "unbedingte Tätigkeit" bankerott gegangen. Die Welt aus nichts erschaffen - Schluß. Die Ewigkeit: Fortdauer der Welt unter Herrschaft der Juden. (607f)

Judentum und Christentum sind Gegner. Es gibt hier bei aller menschlichen Duldung keine Verständigung und Versöhnung. Dem einzelnen Juden muß ich helfen, wenn er in Notlage ist, aber das Judentum muß ich mit aller Schärfe von mir weisen, will ich Achtung vor mir selbst, vor dem Charakter meines Volkes, vor dem Christentum haben. Um dem Christentum die physische Unabhängigkeit vor seinen skrupellosen und durchtriebenen Todfeinden zu sichern, muß die Judenschaft und mit ihr der jüdische Geist auch physisch isoliert werden (keine jüdischen Beamten, Lehrer, Professoren usw. in unseren Staaten). Es gilt hier die Verteidigung und Wahrung unseres heiligsten Wesens. Jeder Jude ist Antichrist, jeder wahrhafte Christ ist Antisemit. (610)

Die Kirchen bröckeln ab und zeigen ihr Dasein nur in protestierender Gebärde, ohne sich der großen Persönlichkeit, auf die sie sich berufen, würdig zu zeigen. (614)<

Zusammenfassende Beurteilung: Rosenberg sieht das Christentum als ideale und dem NS-gemäße Religion an, Jesus ist für ihn kein Jude, lediglich müßte es von Teilen des AT und auch von falschen Auslegungen durch Rom befreit werden. Insbesondere Luther scheint Rosenberg die Verkörperung des Idealdeutschen zu sein.
Rosenberg hat auch eine Schrift "Über Religionsunterricht" verfaßt, die sich im Gesamtwerk befindet. Auch hier gibt es aufschlußreiche Zitate, die nun folgen:

>Wie vorsichtig man auch immer an die Entdeckungen auf dem Gebiete der Bibelkunde herantreten und wieviel strittige Punkte man auch beiseite schieben mag, eines aber steht schon jetzt unerschütterlich fest, und gerade bei der Durchführung dieses Einen, von allen führenden Männern jeder Nation Europas, die ein Urteil darüber ausgesprochen haben, bekräftigten Einen, dürfte viel Widerspruch bei in strenger biblischer Tradition erzogenen Leuten die Folge sein. Dieses Eine aber ist die unumstößliche Feststellung, daß das, was wir Biblische Geschichte des Alten Testamentes nennen, nicht ein einem auserwählten Volke von einem Gotte gegebenes Buch ist, sondern in den meisten höheren Anschauungen ein Lehngut anderer Völker, welches seine scheinbare, an allen Ecken aber durchlöcherte Einheitlichkeit nur mehreren späteren tendenziösen Bearbeitungen verdankt, die mitunter vor offenbaren Fälschungen nicht zurückscheuten. (S. 80f)

Es wäre auf die Lehre der Iranier einzugehen, welche in: Kühnheit von Ewigkeit her zwei sich feindliche Prinzipe setzen, um. sich Böses und Gutes konsequent zu erklären, wie die Juden in der Gefangenschaft mit dieser Anschauung bekannt wurden und den Satan in ihre Vorstellung aufnahmen, wo sie bisher alles Böse und Gute auf eine Person, Jehova, zückführten und in die bittersten Widerspruche gerieten. Diese Lehre des Zarathustra mit dem Schluß der Unsterblichkeit aller menschlichen Seelen, wie er im Weltdrama von .Ahuramazda und Angra Mainyu so großartig geschildert liegt, müßte besonders genau besprochen werden, denn diesem Boden ist das Christentum entwachsen. Es wäre noch der Glaube an die Unsterblichkeit überhaupt zu besprechen, wie er den Juden früher, ja bis jetzt vollkommen fremd ist, während er den Grundpfeiler des Christentums ausmacht. In diesem Gemälde der Weltanschauungen reiht sich dann die Geschichte und Religion des Judenvolkes in die richtige Perspektive, und wir lernen seine Sagen und Erzählungen als solche, ohne für sie den stupiden Glauben zu verlangen, wie es, leider, bis jetzt gegen das bessere Wissen und Gewissen gefordert wurde. Allerdings kann man sich Zeit sparen und dreiviertel aller Geschichten ganz ruhig der Vergangenheit anheimgeben und nur so viel wissen, als zum Verständnis des geistigen Milieus, in das Christus trat, nötig ist. (S. 82).

An dieses alles, als an die Vorbereitung, muß sich dann die Lehre Christi schließen, denn es kann für keinen einen Zweifel geben, daß diese Lehre, mag sie noch so verschieden eng oder weit aufgefaßt werden, den Boden bildet, in dem unsere ganze Kultur wurzelt, die Lehre, der sie einmal entgegenreifen muß, will sie mit Recht diese Bezeichnung führen. Auch hier müßte Kern und Schale aber geschieden werden. Man müßte nicht auf der Abstammung aus Davids Stamm bestehen, wo sich .doch zwei Geschlechtsregister strikt widersprechen, die außerdem auf den bei der Geburt unbeteiligt sein .sollenden Joseph und nicht auf Maria zurückgehen, man sollte die rohe Auffassung vom leiblichen Sohn Gottes beiseite lassen und annehmen, wie es Paulus noch tat, daß Christus für ihn leiblich der Sohn Josephs und Marias, geistig aber Gottes Sohn war. Und diese Göttlichkeit wollen wir verehren helfen, nicht indem wir auf der zauberhaften Verwandlung von Wasser in Wein bestehen, noch uns die tatsächliche Speisung der 5000 Mann anschaulich zu machen versuchen, sondern indem wir diesen unvergleichlichen Eindruck seiner Persönlichkeit, kraft welcher ihm von einer zum Aberglauben stets geneigten Menge Zaubermittel zugeschrieben werden, auf uns wirken lassen. (S. 83)

Christi Lehre vom Himmelreich, das inwendig in uns ist, seine Erlösung zum ewigen Lehen würde am Kontraste derjenigen Buddhas, als des Lebens zur Vorbereitung auf ewigen Tod, einen noch bedeutenderen Gewinn für unser inneres Leben geben. Und daß Christus uns Europäern diejenige Verkörperung der Göttlichkeit ist, die uns gemäß ist, das würde dann die leidensvolle, in ihrer Glaubenstiefe aber so unvergleichliche Geschichte des Christentums lehren, von Origenes bis Kaut, Luther und Goethe, und allen unseren Großen der Vergangenheit und Gegenwart.
Um letzteres zu erlangen, müssen wir nur die Augen unbefangen auf die unvergleichliche Gestalt Jesu Christi richten und die syro-asiatischen Scheuklappen des unwürdigsten Aberglaubens und der Zauberei von uns werfen, so von uns werfen, wie es unsere Großen alle getan haben: Kant, Goethe, Schiller, Fichte; (S. 84)

In der sechsten Klasse wäre etwa mit einer zusammenfassenden Mitteilung über das Leben und die Lehre Christi anzufangen und dann zuerst auf das Leben und Denken der Inder einzugehen, natürlich ohne die Absicht, die letzten Tiefen indischer Philosophie zu ergründen und der Mannigfaltigkeit aller Schulen und Richtungen zu viel Erwähnung zu tun. Im zweiten HaJbjahr würden sich die religiösen Anschauungen Irans anschließen.
Die siebente Klasse würde kurz die weniger wichtigen Gottesglauben Babyions, Ägyptens und im zweiten Halbjahr die Geschichte und Religion der Juden als zum großen Teil angeeignete Produkte genannter Völker, aber auch die charakteristisch jüdischen Willensrichtungen umfassen.
Die achte Klasse wäre dann Jesu Christo und seiner Zeit gewidmet, zugleich könnte sie als Kontrast kurz die Lehre Buddhas erläutern.
Die letzte Klasse endlich sollte die Geschichte des Christentums umfassen. Hier wären kurze, sonst weniger wichtige Bemerkungen zu machen über die Griechen und ihre religiösen Spekulationen, über die Religion der alten Germanen, ihre Bekehrung und ihren Kampf gegen die geisteserige Intoleranz des römischen Katholizismus, ohne natürlich die Kulturbestrebungen dieser Kirche in der Kunst etwa zu unterschätzen. (S. 86f)<

Ganz eindeutig sieht Rosenberg das Christentum und Judentum als Gegner: Hier das lichte, transzendente Christentum, das der Welt viel gegeben hat, dort das schachernde, sich in Vorschriften fliehende und dogmatische Judentum. Entsprechend stellt er das Christentum in den Mittelpunkt seines Religionsunterrichtes.

Von seinem Titel her besonders wichtig für die Beurteilung der Frage der Ausrichtung des NS ist die Schrift "Wesen, Grundsätze und Ziele der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei – Das Programm der Bewegung" (1922). Auch diese Schrift, die in den verschiedensten Auflagen erschienen war, findet sich im Gesamtwerk. Die Unterschiede der verschiedenen Fassungen sind hier durch eckig eingeklammerte Zusätze dargelegt:

>Dabei sind aber auch von seiten des deutschen Staates Bedingungen zu knüpfen: Es ist notwendig [Es wird folglich von seiten des Staates an die Anerkennung moralischer und religiöser Gemeinschaften die Voraussetzung zu knüpfen sein], daß die sittlichen Grundsätze der betreffenden religiösen Gemeinschaften nicht dem deutschen sittlichen und sozialen Gefühl zuwiderlaufen. Daß dies z. B. beim Judentum der Fall ist, steht heute wissenschaftlich außer Zweifel. Es wird aber noch einer vom Staate durchzuführenden Feststellung bedürfen, inwieweit und an welchen Stellen der Talmud, der Schulchan-Aruch z. B. Betrug der Juden an Nichtjuden zulassen bzw. direkt religions gesetzlich vorschreiben.
[Gestrichen: Die Geschichte Europas hat bewiesen, daß dieses im extrem antijüdischen Christentum eine Religionsform gefunden hat, die trotz konfessioneller Unterscheidungen die Grundlage für das religiöse Leben der weit überwiegenden Mehrzahl auch des deutschen Volkes geworden und geblieben ist. Die Wahrung [Zusatz: germanisch-] christlichen Lebens hat auch die NSDAP als eine wirkliche Volksbewegung unbedingt zu fordern, namentlich in der heutigen Zeit, da gerade von den so "freiheitlich" gesinnten Internationalen ein wüster Ansturm auf dieses Empfinden erfolgt ist und "christliche" Parteien in der Verteidigung des Christentums nicht nur versagen, sondern noch mit dem antichristlichen Marxismus an der Zerstörung unseres völkischen Lebens zusammenarbeiten.] (S. 178f)
Bedauerlich ist es immer gewesen, daß nicht selten die Interessen einer Konfession über die Vertretung des gemeinsamen Christentums gestellt wurden, ja daß sogar, wenn es sein mußte, diese gegen die Interessen des ganzen Volkes - also die Angehörigen derbetre1Fenden Konfession einbegriffen - vertreten wurden [Zusatz: wie es z. B. das Zentrum stets getan hat]. Genau wie die Politik des Klassenkampfes, wie das unsichtbare Gesetz des Kastenwesens, so ist eine Vermengung von Politik und Konfession der Versuch einer mit allen Mitteln zu bekämpfenden Zerschneidung des lebendigen Volkskörpers. Und nun gar politische Parteien direkt zur Vertretung konfessioneller Interessen zu gründen, war ein Verbrechen an unserem ganzen Volk, dessen Folgen u. a. auch zum 9. November 1918 führten, um so mehr als auch die Konfession zuletzt sich nur als Aushängeschild erwies, hinter dem rein politische Machenschaften [Zusatz: und wirtschaftliche Schiebungen] übelster Art vollzogen wurden. [Zusatz: Es ist dafür zu kämpfen, daß solche zersetzenden Bestrebungen bei einem späteren Geschlecht direkt als Hoch-, Volks- und Landesverrat empfunden werden.]
Der Gedanke, der allein imstande ist, alle Stände und Konfessionen im deutschen Volk zu einen, ist die neue und doch uralte völkische Weltanschauung, fußend auf dem nur verschütteten deutschen Gemeinschaftsgeist. Diese Weltanschauung heißt heute Nationalsozialismus.
Aus diesen Erkenntnissen heraus lautet der 24. Punkt des nationalsozialistischen Programms:
"Wir fordern die Freiheit aller religiösen Bekenntnisse im Staat, soweit sie nicht dessen Bestand gefährden oder gegen das Sittlichkeits- und Moralgefühl der germanischen Rasse verstoßen. Die Partei als solche vertritt den Standpunkt eines positiven Christentums, ohne sich konfessionell an ein bestimmtes Bekenntnis zu binden. Sie bekämpft den jüdisch-materialistischen Geist in und außer uns und ist überzeugt, daß eine dauernde Genesung unseres Volkes nur erfolgen kann von innen heraus auf der Grundlage: Gemeinnutz vor Eigennutz." (S. 179f)<

Wenn man das alles liest, dann wird man sehr wohl erkennen können, daß der NS von Anfang an das Christentum favorisierte. Daran gibt es keine Zweifel. Daß diese Tatsache den Kirchen nicht gefällt, und man sich anstrengt, dies irgendwie zu relativieren oder zu verschleiern, ist verständlich. Es geht aber nicht, indem man nun den Heiden die Angelegenheit in die Schuhe schieben will. Das Heidentum wurde von Rosenberg strikt abgelehnt (siehe die Zitate oben), auch von A. Hitler selbst.

Zuletzt also ein Zitat aus A. Hitlers Buch "Mein Kampf" (München 1924, S. 395-399). Niemand wird ernsthaft bestreiten, daß diese Aussagen für den NS und seine Ausrichtung besonders bedeutend sind. Und gerade hier distanziert sich Hitler eindeutig von den "religiösen Reformatoren auf altgermanischer Grundlage" wie er sie nennt. Hitler war Katholik und bezahlte zeitlebends Kirchensteuer, das sollte man nicht vergessen. Wegen der Wichtigkeit des Themas zitiere ich vollständig, ohne irgendwelche Textunterbrechungen:

>Wenn irgend etwas unvölkisch ist, dann ist es dieses Herumwerfen mit besonders altgermanischen Ausdrücken, die weder in die heutige Zeit passen, noch etwas Bestimmtes vorstellen, sondern leicht dazu führen können, die Bedeutung einer Bewegung im äußeren Sprachschatz derselben zu sehen. Das ist ein wahrer Unfug, den man aber heute unzählige Male beobachten kann.
Überhaupt habe ich schon damals und auch in der Folgezeit immer wieder von jenen deutschvölkischen Wanderscholaren warnen müssen, deren positive Leistung immer gleich Null ist, deren Einbildung aber kaum übertroffen zu werden vermag. Die junge Bewegung mußte und muß sich vor einem Zustrom an Menschen hüten, deren einzige Empfehlung zumeist in ihrer Erklärung liegt, daß sie schon dreißig oder gar vierzig Jahre lang für die gleiche Idee gekämpft häten. Wer aber vierzig Jahre lang für eine sogenannte Idee eintritt, ohne selbst den geringsten Erfolg herbeiführen zu können, ja ohne den Sieg des Gegenteils verhindert zu haben, hat den Wahrheitsbeweis für die eigene Unfähigkeit in vierzigjähriger Tätigkeit erbracht. Das Gefährliche liegt vor allem darin, daß solche Naturen sich nicht als Glieder in die Bewegung einfügen wollen, sondern von Führerkreisen fabeln, in denen sie auf Grund ihrer uralten Tätigkeit allein eine passende Stelle zur weiteren Betätigung zu erblicken vermögen. Wehe aber, wenn man solchen Leuten eine junge Bewegung ausliefert! So wenig ein Geschäftsmann, der in vierzigjähriger Tätigkeit ein großes Geschäft konsequent vernichtete, zum Begründer eines neuen taugt, so wenig paßt ein völkischer Methusalem, der in eben dieser Zeit eine große Idee verkorkste und zum Verkalken brachte, zur Führung einer neuen, jungen Bewegung!
Im übrigen kommen alle diese Menschen nur zu einem Bruchteil in die neue Bewegung, um ihr zu dienen und der Idee der neuen Lehre zu nützen, in den meisten Fällen aber, um unter ihrem Schutze oder durch die Möglichkeiten, die sie bietet, die Menschheit noch einmal mit ihren eigenen Ideen unglücklich zu machen. Was aber das für Ideen sind, läßt sich nur schwer wiedergeben.
Es ist das Charakteristische dieser Naturen, daß sie von altgermanischem Heldentum, von grauer Vorzeit, Steinäxten, Ger und Schild schwärmen, in Wirklichkeit aber die größten Feiglinge sind, die man sich vorstellen kann. Denn die gleichen Leute, die mit altdeutschen, vorsorglch nachgemachten Blechschwertern in den Lüften herumfuchteln, ein präpariertes Bärenfell mit Stierhörnern über dem bärtigen Haupte, predigen für die Gegenwart immer nur den Kampf mit geistigen Mitteln und fliehen vor jedem kommunistischen Gummiknüppel eiligst von dannen. Die Nachwelt wird einmal wenig Veranlassung besitzen, das Heldendasein dieser Rauschebärte in einem neuen Epos zu verherrlichen.
Ich habe diese Leute zu gut kennengelernt, um nicht vor ihrer elenden Schauspielerei den tiefsten Ekel zu empfinden. Auf die breite Masse aber wirken sie lächerlich, und der Jude hat allen Grund, diese völkischen Komödianten zu schonen, sie sogar den wirklichen Verfechtern eines kommenden deutschen Staates vorzuziehen. Dabei sind diese Menschen noch maßlos eingebildet, wollen, trotz aller Beweise ihrer vollkommenen Unfähigkeit, alles besser verstehen und werden zu einer wahren Plage für die geradlinigen und ehrlichen Kämpfer, denen Heldentum nicht nur in der Vergangenheit verehrungswürdig erscheint, sondern die sich auch bemühen, der Nachwelt durch eigenes Handeln ein gleiches Bild zu geben.
Auch läßt es sich oft nur schwer unterscheiden, wer von diesen Leuten aus innerer Dummheit oder Unfähigkeit handelt, oder wer aus bestimmten Gründen nur so tut. Besonders bei den sogenannten religiösen Reformen auf altgermanischer Grundlage habe ich immer die Empfindung, als seien sie von jenen Mächten geschickt, die den Wiederaufstieg unseres Volkes nicht wünschen. Führt doch ihre ganze Tätigkeit das Volk vom gemeinsamen Kampf gegen den gemeinsamen Feind, den Juden, weg, um es statt dessen seine Kräfte in ebenso unsinnigen wie unseligen inneren Religionsstreitigkeiten verzehren zu lassen. Gerade aus diesen Gründen aber ist die Aufrichtung einer starken Zentralgewalt im Sinne der unbedingten Autorität der Führung in der Bewegung nötig. Nur durch sie allein kann solchen verderblichen Elementen das Handwerk gelegt werden. Allerdings sind aus diesem Grunde die größten Feinde einer einheitlichen, stramm geführten und geleiteten Bewegung auch in den Kreisen dieser völkischen Ahasvere zu finden. Sie hassen in der Bewegung die Macht, die ihrem Unfug steuert.
Nicht umsonst hat die junge Bewegung sich einst auf ein bestimmtes Programm festgelegt und das Wort "völkisch" dabei nicht verwendet. Der Begriff völkisch ist infolge seiner begrifflichen Unbegrenztheit keine mögliche Grundlage für eine Bewegung und bietet keinen Maßstab für die Zugehörigkeit zu einer solchen. Je undefinierbarer dieser Begriff praktisch ist, je mehr und umfangreichere Deutungen er zuläßt, umso mehr steigt aber auch die Möglichkeit, sich auf ihn zu berufen. Die Einschiebung eines derart unbestimmbaren und so vielseitig auslegbaren Begriffes in den politischen Kampf führt zur Aufhebung jeder strammen Kampfgemeinschaft, da diese es nicht verträgt, dem einzelnen die Bestimmung seines Glaubens und Wollens selbst zu überlassen.
Es ist auch schandbar, was sich heute alles mit dem Wort "völkisch" auf der Kappe herumtreibt, wieviel Leute ihre eigene Auffassung über diesen Begriff haben. Ein bekannter Professor in Bayern, ein berühmter Kämpfer mit geistigen Waffen und reich an ebenso geistigen Marschleistungen nach Berlin, setzt den Begriff völkisch monarchischer Einstellung gleich. Das gelahrte Haupt hat freilich bisher vergessen, die Identität unserer deutschen Monarchien der Vergangenheit mit einer völkischen Auffassung von heute näher zu erklären. Ich fürchte auch, daß dies dem Herrn schwer gelingen würde. Denn etwas Unvölkischeres als die meisten deutschen monarchischen Staatsgebilde kann man sich gar nicht vorstellen. Wäre es anders, sie wären nie verschwunden, oder aber ihr Verschwinden böte den Beweis für die Unrichtigkeit der völkischen Weltanschauung.
So legt jeder diesen Begriff aus, wie er es eben versteht. Als Grundlage aber für eine politische Kampfbewegung kann eine solche Vielfältigkeit der Meinungen nicht in Frage kommen.
Von der Weltfremdheit und besonders der Unkenntnis der Volksseele dieser völkischen Johannesse des zwanzigsten Jahrhunderts will ich dabei ganz absehen. Sie wird genügend illustriert durch die Lächerlichkeit, mit der sie von links behandelt werden. Man läßt sie schwätzen und lacht sie aus.
Wer es aber auf dieser Welt nicht fertigbringt, von seinen Gegnern gehaßt zu werden, scheint mir als Freund nicht viel wert zu sein. Und so war auch die Freundschaft dieser Menschen für unsere junge Bewegung nicht nur wertlos, sondern immer nur schädlich, und es war auch der Hauptgrund, warum wir erstens den Namen "Partei" wählten – wir durften hoffen, daß dadurch allein schon ein ganzer Schwarm dieser völkischen Schlafwandler von uns zurückgescheucht würde -, und warum wir uns zweitens als Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei bezeichneten.
Der erste Ausdruck brachte uns die Altertumsschwärmer vom Leibe, die Wortmenschen und äußerlichen Sprücheklopfer der sogenannten "völkischen Idee", der zweite aber befreite uns von dem ganzen Troß der Ritter mit dem "geistigen Schwert", all der Jammerlappen, die die "geistige Waffe" als Schutzschild vor ihre tatsächliche Feigheit halten.
Es versteht sich von selbst, daß wir in der Folgezeit besonders von diesen letzteren am schwersten angegriffen wurden, natürlich nicht tätlich, sondern nur mit der Feder, wie dies von einem solchen völkschen Gänsekiel ja nicht anders zu erwarten ist. Für sie hatte freilich unser Grundsatz "Wer uns mit Gewalt entgegentritt, dessen erwehren wir uns mit Gewalt" etwas Unheimliches an sich. Sie warfen uns nicht nur die rohe Anbetung des Gummiknüppels, sondern den mangelnden Geist an sich auf das eindringlichste vor. Daß in einer Volksversammlung ein Demosthenes zum Schweigen gebracht werden kann, wenn nur fünfzig Idioten, gestützt auf ihr Mundwerk und ihre Fäuste, ihn nicht sprechen lassen wollen, berührt einen solchen Quacksalber allerdings nicht im geringsten. Die angeborene Feigheit läßt ihn nie in eine solche Gefahr geraten. Denn er arbeitet nicht "lärmend" und "aufdringlich", sondern im "stillen".
Ich kann auch heute unsere junge Bewegung nicht genug davor warnen, in das Netz dieser sogenannten "stillen Arbeiter" zu kommen. Sie sind nicht nur Feiglinge, sondern auch immer Nichtskönner und Nichtstuer<.

Es kann nicht oft genug betont werden: Der NS war eine christlich ausgerichtete Angelegenheit und hatte mit Heidentum jeder Richtung nicht das Geringste zu tun.
 

© Allsherjargode Géza v. Nahodyl Neményi 2014